Bilder sagen mehr als Worte

Im April sind die ersten Mitglieder in unser Haus eingezogen. Seitdem sind fünf Monate vergangen. Hier nun ein paar Impressionen von unserer „Wohnbaustelle“:

Unten unser „Grillplatz“…naja, dort soll er zukünftig zumindest sein. Als Treffpunkt wurde er von uns allerdings sofort genutzt. Auch die Handwerker nutzten den Platz gerne für ihre Mittagspause.

Oben sieht man unsere Garage. Seit dem 20. April sollen hier eigentlich unsere Autos stehen. Noch immer stehen dort aber „nur“ unsere Fahrräder, denn unsere Fahrradräume sind auch noch nicht fertiggestellt.

Das absolute Highlight im Mai: Eeeeeeendlich werden die Balkonbrüstungen geliefert und montiert.

Bis der letzte Balkon fertiggestellt und genutzt werden konnte, vergingen allerdings noch viele Wochen!

Die BewohnerInnen von Wohnungen mit Balkon konnten sich freuen, diesen nun auch endlich nutzen zu können. Die Wohnungen, mit „Gartenanteil“ allerdings noch lange nicht. Ihre Terrassen und Rasenflächen lagen noch in weiter Ferne. Vielmehr glich unser Innenhof oft einem Swimming Pool, denn Regen gab es diesen Sommer ja reichlich.

Anfang August waren dann endlich die Balkongeländer auf der Südseite fertig und die Baugerüste konnten auch hier endlich abgebaut werden.

Über unserem Hauseingang wurde Mitte August eine Rankhilfe für Pflanzen angebracht. Da Bäume in unserem Quartier Mangelware sein werden war es uns wichtig, Räume für Begrünung zu schaffen und einzuplanen.

Dem aufmerksamen Betrachter wird auf dem Bild rechts des Hauseingangs ein kleiner Kasten auffallen. Das ist unser provisorischer Briefkasten. Provisorisch deshalb, weil er eigentlich nur für ein paar Wochen dort stehen sollte, damit diejenigen von uns, die im April bereits eingezogen waren, ihre Post zugestellt bekommen konnten. Nun ja, es wurde August und zumindest der Zeitungszusteller musste eine Alternative von uns bereit gestellt bekommen. Die vielen Zeitungen passten da einfach nicht mehr rein. Die Post passte mal so gerade eben noch rein in unseren kleinen Briefkasten für unsere 23 Haushalte.

Am 27. August war es dann endlich soweit:

Endlich konnten unsere Klingeln angeschlossen werden und auch die Briefkästen wurden eingeweiht. Falls jetzt jemandem auffallen sollte, dass wir vor dem 27.8. scheinbar gar keine Klingel hatten, dem sei gesagt, dass er/sie richtig liegt! Wer zu uns wollte, musste sich per Telefon ankündigen. Hatte man es bis zur Wohnungstür geschafft, half nur lautstarkes Hämmern mit der Faust, damit man gehört wurde. Welch abenteuerlichen Wege die meisten unserer Pakete in dieser Zeit nehmen mussten, bis sie beim Adressaten ankamen, soll an dieser Stelle nicht weiter vertieft werden. Das würde einfach zu lange dauern!!!

In der Zwischenzeit wurden vor unserer Garagenzufahrt die ersten LKW-Ladungen mit Erde abgekippt und eingeebnet. Der erste Schwung kam bereits im Juli, wie auf den Bildern zu erkennen. Anfang September der zweite, der aber nur dafür gesorgt hat, dass man zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch unsere Garageneinfahrt reinkommen kann.

Unsere Garage kann von Autos also bis zum heutigen Tag noch nicht befahren werden. Sie müssen draußen geparkt werden, was den ohnehin knappen Parkraum zusätzlich belastet.

Doch es gibt auch Positives zu berichten. Die AG Gemeinschaftsräume war in den vergangenen Monaten sehr fleißig. Zumindest unser Gästeappartment machte große Fortschritte und wurde Anfang August eingerichtet. Die ersten Gäste haben schon dort übernachtet und waren sehr zufrieden.

Wie man oben bei den Fotos erkennen kann, brauchen wir bei der Nutzung unseres Gemeinschaftsraums weiterhin Geduld. Für Oktober haben sich die ersten von uns schon mal „angemeldet“, um dort eine größere Gruppe an Gästen zu empfangen. Schaun mer mal ob das klappt…

Zurück zu unserem Innenhof…
als es Ende August mal nicht geregnet hat, konnte dort mit den ersten Arbeiten begonnen werden.

Heute, am 7. September ging es endlich weiter. Mal sehen, wann wir ein Foto veröffentlichen können, das die fertigen Rasenflächen zeigt…

Wohnt ihr schon oder baut ihr noch?

Diese Frage wurde den meisten von uns in den letzten Monaten (sinngemäß) sicherlich häufiger gestellt. Auf jeden Fall stellten wir uns diese Frage oft genug selbst! 😉

Als die ersten von uns Anfang April soweit waren in unser neues Zuhause einzuziehen, war allen bewusst, dass sie noch über einen längeren Zeitraum in einer Baustelle wohnen würden. Vermutlich war es auch gut, dass keine/r so genau wusste, wie man sich das konkret vorstellen muss.

So kann man nun, knapp fünf Monate später, resümierend feststellen:
Die Nerven aller Beteiligten lagen oft genug blank, der/die ein oder andere hat durchaus darüber nachgedacht alles hinzuschmeißen, weil man das ganze Chaos, den Baulärm und die Unklarheiten nicht mehr ertragen konnte/wollte.
Vermutlich war auch das ein Grund dafür, dass es hier über Monate keine neuen Beiträge gab. Es fehlte die Energie und die Motivation.

Doch um in einem Bild zu sprechen: „Der Himmel klart sich nun langsam auf, es gibt einen Lichtstreif am Horizont“.

Was uns die letzten Monate hat durchhalten lassen war vermutlich hauptsächlich unsere Gemeinschaft. Obwohl räumlich und coronabedingt stark eingeschränkt, haben wir uns regelmäßig in unterschiedlichen Konstellationen getroffen. Immer wieder trafen sich einzelne Arbeitsgemeinschaften und Gremien, um „unser Zusammenleben“ voran zu bringen und zu gestalten. Anfangs noch virtuell, mittlerweile aber überwiegend in der „realen Welt“.

Am schönsten waren und sind jedoch unsere Begegnungen im Haus als Nachbarn. Diese gaben/geben uns so viel positive Energie, das ist wirklich überwältigend. (Das ist zumindest der persönliche Eindruck der Verfasserin dieses Beitrags.)
Privat kannte sich vor Gründung der Genossenschaft niemand. Doch die lange Zeit, die wir vor unserem Einzug bereits hatten, war ein hervorragender Nährboden für unsere Gemeinschaft.

Unser Haus ist noch längst nicht fertig. Um uns herum wird noch lange gebaut und der dazugehörende Baulärm ist und bleibt anstrengend.
Und doch überwiegt Tag für Tag und Woche für Woche der positive Teil, der es schafft, dass wir uns hier immer wohler fühlen.
An der Stelle denken wir auch oft genug an unsere Nachbarn in den umliegenden Straßen, die seit Beginn der Bautätigkeit im Jahr 2018 diesem Lärm ausgesetzt sind.
Wir hoffen, dass wir als „die Neuen“ in der Nachbarschaft unseren Platz finden werden und freuen uns auf ein angenehmes Zusammenleben.

Bald ist es soweit…

…und die ersten Mitglieder werden ihre Wohnungen beziehen.

Die Auswirkungen der Covid – Pandemie sind auch an unserer Gemeinschaft nicht spurlos vorüber gegangen.

Eigentlich wollten wir das vergangene Jahr nutzen, um uns auf unser Zusammenleben vorzubereiten. Im Januar 2020 hatten wir zur Vorbereitung ein Gemeinschaftswochenende durchgeführt. Danach waren wir hochmotiviert, uns weiter mit dem gemeinschaftlichen Zusammenleben zu beschäftigen. Eine AG „Zukunft“ wurde gegründet, um über die nächsten Schritte zu beraten und das weitere Vorgehen zu planen.

Rückblickend können wir berichten, dass wir trotz der Einschränkungen nicht untätig waren. Sowohl die AG Zukunft als auch alle anderen AGs und Gremien haben sich bis in den Herbst noch in kleinen Gruppen draußen getroffen und eifrig geplant und organisiert. Als es kälter wurde, sind wir auf das virtuelle Treffen umgestiegen.
Auf der technischen Ebene haben die meisten ordentlich dazu gelernt und wir sind nun alle versiert darin, uns online zu verabreden. Die echten Begegnungen vermissen wir aber sehr und auch beim zukünftigen Zusammenleben müssen diese noch eingeschränkt bleiben. Wir blicken dennoch zuversichtlich in unsere gemeinsame Zukunft.

Unser neues Zuhause ist im vergangenen Jahr natürlich auch gewachsen. Alle Mitglieder sind nun mit der Fertigstellung ihrer Wohnungen beschäftigt. Die Fertigstellung des ganzen Hauses wir noch einige Monate dauern. In mehreren Etappen werden aber ab April die ersten Wohnungen bezogen. Ab nächster Woche werden fast täglich Lieferwagen anrollen, um neue Küchen oder andere Einrichtungsgegenstände anzuliefern. Unser interner Terminplaner ist gut gefüllt.


Es geht voran…

…auf unserer Baustelle!
In den letzten Monaten ging es auf unserer Baustelle Schritt für Schritt weiter. Trotz der Corona – Pandemie und den damit einhergehenden massiven Einschränkungen im täglichen Leben.
Es wird noch ein paar Monate dauern bis die ersten Mitglieder einziehen werden, doch so langsam steigt doch die Vorfreude darauf. Jede/r ist mittlerweile mit der Einrichtung seiner Wohnung beschäftigt: „Welchen Bodenbelag nehme ich / nehmen wir denn nun? Und wie sollen die Wände gestaltet werden?“ Wer die Wahl hat, hat die Qual…heißt es ja oft. Nun werden Entscheidungen getroffen, Kontakte zu den jeweiligen Handwerkern geknüpft und erste Absprachen getroffen.
Ein besonderes Highlight stellte für uns diese Woche Folgendes dar:
Die Photovoltaik – Anlage auf unserem Dach wurde installiert.

Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir es als Genossenschaft geschafft haben, auch den ökologischen Aspekt in unserem neuen Zuhause zu implementieren oder doch zumindest vorzubereiten.
Die Photovoltaik – Anlage konnten wir verwirklichen, weil ein paar unserer Mitglieder diese vorfinanziert haben. In unserer Garage sollen Stellplätze vorbereitet werden, um große und kleine E – Mobile dort aufladen zu können. Auch hier helfen Mitglieder mit einer Vorfinanzierung.

Für eine gute Unterbringung unserer Fahrräder haben wir auch gesorgt. In zwei Fahrradabstellräumen werden Fahrradständer installiert, die ein sicheres und geordnetes Abstellen garantieren sollen. Die Fahrradständer wurden diese Woche ebenfalls schon geliefert. Momentan stehen sie noch ineinander gestellt, bereit für die feste Installation in den beiden Fahrradräumen.

Wir sagen Danke!

Während das Leben um uns herum mehr oder weniger still steht, gibt es noch vereinzelte Orte, an denen gearbeitet wird. Einer dieser Orte ist unsere Baustelle.


Heute wurden die sechs Treppen geliefert und mit einem Kran über das 4. OG ins Treppenhaus eingelassen. Das sah schon beeindruckend aus. Zur Zeit wird auf der Baustelle gearbeitet, aber keiner kann sagen, wie lange noch. Materialien, wie die Poroton-Steine sind vorhanden, die Filigrandecken für das 4. OG müssten schon gefertigt sein. Stahl, so sagt die zuständige Firma, hätten sie wohl auch. Fehlt noch der Beton… aber auch der scheint weiterhin verfügbar zu sein.

Wir freuen uns und sind glücklich, dass die zuständigen Firmen weiterarbeiten können.
Wir hoffen natürlich, dass das so bleiben kann.

An dieser Stelle wollen wir uns bei allen herzlich bedanken, die jeden Tag dafür sorgen, dass unser neues Zuhause wächst.
In der momentanen Situation nicht selbstverständlich.

Baustellenentdeckungstour

Im Januar begaben sich mehrere Mitglieder von uns auf Entdeckungstour auf unserer Baustelle. In Gruppen bis zu fünf Personen, ausgestattet mit Schutzhelm und Taschenlampe, gingen wir los. Unter Führung unseres Vorstandes wurden wir durch die Etagen geführt. Da die wenigsten von uns bisher auch die (historischen) Kellergewölbe gesehen hatten, stiegen wir am Ende auch noch die vielen Stufen dort hinab.

Ein Jahr geht zu Ende

Das Jahr 2019 geht zu Ende und ein neues Jahr(zehnt) wartet auf uns.

Zurückblickend liegt wieder ein ereignisreiches Jahr hinter uns:
Ein Höhepunkt für unsere Gemeinschaft war sicherlich unsere (symbolische) Grundsteinlegung im Juli und dass endlich mit dem eigentlichen Hausbau begonnen wurde.
Stein um Stein, Wand um Wand wuchs unser neues Zuhause in die Höhe. Jetzt, am Ende des Jahres 2019, sind wir im 3. Stockwerk angelangt. Es fehlt nur noch ein Stockwerk, dann steht der Rohbau. Vorraussichtlich im Februar 2020 wird es soweit sein… je nach Wetterlage.

Ein weiteres, wichtiges Ereignis fand noch im Dezember steht: Unsere letzte, freie Wohnung wurde vergeben, so dass unsere Gemeinschaft nun komplett ist. Das war ein schönes Weihnachtsgeschenk für uns.

Nun blicken wir voller Freude und Erwartungen auf das Jahr 2020.

Gleich zu Beginn werden wir uns erneut zu einem Gemeinschaftwochenende treffen. Da wir nun alle Mitgliederschäfchen beisammen haben, wird dieses Wochenende sicherlich eine besondere Atmosphäre bekommen.

Komplett

Unser Haus ist voll. Alle Wohnungen sind jetzt vergeben.

Wir sind alle froh, dass unsere Gemeinschaft komplett ist. Nun können wir uns darauf konzentrieren, unser gemeinschaftliches Zusammenleben zu gestalten. 

Sollten Sie Interesse an unserem Projekt haben, können Sie sich gerne mit unserem Aufnahmebeirat in Verbindung setzen:

aufnahmebeirat(at)martiniq-kassel.de

 

Unser Flyer als PDF zum Download