Gedanken zum Schenken

Wenn es um Schenken geht, sehen wir das für unser späteres Zusammenwohnen als etwas an, das wir uns gegenseitig geben wollen. Deshalb verzichten wir auf Eigentum und mieten unsere Wohnungen von unserer eigenen Genossenschaft, über die wir bestimmen können.

Wir haben uns entschieden ein gemeinsames Haus zu bauen und dort miteinander zu wohnen. Jeder in seiner/ihrer privaten Wohnung mit Schloss und Klingelanlage, aber nur eine Aufzugfahrt entfernt von den Nachbarn und den Gemeinschaftsaktivitäten, die jetzt bereits beginnen.

Da wir ca. 45-50 Menschen sein werden, finden sich genügend Schnittmengen etwas miteinander zu tun oder auch gerne zu lassen. Uns trägt keine Ideologie, sondern das alte Gefühl, dass man in Gemeinschaft besser durch den Winter kommt und schlichtweg mehr Spaß hat.

Daran werden wir am nächsten Gemeinschaftswochenende 13./14. Januar arbeiten und, auch wegen der kalten Füße im Winter, an der Frage, wie wir heizen und Strom erzeugen und unser Dach für die Sonne nutzen. Ernsthaft am Projekt Interessierte können teilnehmen.

Wir machen Schlagzeilen

In der   Ausgabe der HNA vom 7. Dezember 2017  gab es einen ausführlichen Artikel über unser genossenschaftliches Wohnprojekt:

Hier kann man sich den Artikel ebenfalls als PDF-Datei anschauen:
HNA – Bericht vom 07.12.17

Bitte beachten Sie: Im HNA Artikel wurden die Rollen unserer Fachleute unklar ausgedrückt. Unsere Architekten sind  foundation 5+ architekten BDA  aus Kassel. Von Ihnen sind alle Pläne, die in dieser Website zu sehen sind und mit ihnen werden wir das Haus bauen.

Frau Conti von Sun Pi eG ist zwar auch Architektin, hat sich aber auf die Projektentwicklung, -begleitung von genossenschaftlichen Wohnprojekten spezialisiert. Sie hat das Projekt initiiert und mit uns aufgebaut und kümmert sich um das Gesamtprojekt mit seinen zahlreichen Akteuren und ToDos bis zum Einzug.

           [Im Bild: Sabine Conti, Sun Pi eG, bei der Moderation
un
seres Gemeinschaftswochenendes]

 


Baugrundstück gekauft

Am Mittwoch war es soweit:

Beim Notar wurden am Nachmittag alle nötigen Unterschriften geleistet und, verbunden mit einer gewissen Aufregung, nahm unser Vorstand die Urkunden in Empfang!

Dieser Moment war für alle Genossenschaftsmitglieder ein ganz besonderer, denn nun wird es ernst:
Wir haben das Grundstück gekauft und wir bauen darauf „unser Haus“!

Beim Italiener wurde abends darauf dann auch angestoßen. Ein erster großer Schritt in unsere gemeinsame „Wohnzukunft“ ist getan. Was für eine Freude!

 


Nächstes Jahr wird auf dem Martini-Gelände im Vorderen Westen gebaut

Der bevölkerungsstärkste Stadtteil Kassels, der Vordere Westen, bekommt weiter Zuwachs. Vor allem bekommt er Platz.

Nachdem vor zehn Jahren auf dem ehemaligen Gelände der Bereitschaftspolizei zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Kölnische Straße die Samuel-Beckett-Wohnanlage entstanden ist, soll jetzt auf dem Grundstück der Martini-Brauerei ein weiteres attraktives Quartier für Wohnbebauung erschlossen werden.

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