Unsere Baustelle

Seit Wochen bietet sich Beobachtern der Baustelle das gleiche Bild: Baufahrzeuge, Bagger, große, blaue Container, Mauer- / Gebäudereste und Schutthaufen rund um das Sudhaus, das hoch in der Mitte hinausragt.

 

Es entsteht der Eindruck, dass sich nichts verändert. Und doch wird auf dem Gelände gearbeitet, verändern sich die Berge von alten Backsteinen, die die einstigen Gebäude der Brauerei bildeten.

 

Ende Juni sollen alle Abbrucharbeiten und der Abtransport des Abbruchmaterials  abgeschlossen sein. Lediglich das Abbruchmaterial, das für die Verfüllung der Keller benötigt wird, bleibt noch auf dem Gelände.

Bei einem Gang über das Gelände macht man bereits schöne Entdeckungen: Lavendel & Co. haben als Erste Einzug gehalten, auch wenn die zukünftigen menschlichen Bewohner erst in zwei Jahren ihr neues Zuhause beziehen werden.

Wir begrüßen die pflanzlichen Pioniere, die das Gelände bereits besiedeln, herzlichst und sehen sie als positive Vorzeichen für unser Projekt!

„Kick Off“ für das Martini – Quartier

Am 20. März 2018 fand das „Kick Off“ für das Martini – Quartier statt. Die MQ Projektentwicklungsgesellschaft mbH hatte zur symbolischen Grundsteinlegung für das entstehende Quartier eingeladen. So trafen sich zukünftige BewohnerInnen und Interessierte im Sudhaus der ehemaligen Brauerei zu „Bier und Schnittchen“ und lauschten den verschiedenen Grußworten und Beiträgen. Diese wurden von den drei hauptverantwortlichen Architekten Matthias Foitzik, Mario Hoebel und Michael Linker, sowie dem Stadtbaurat Christof Nolda und Mitgliedern zweier Bauprojekte gesprochen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hier: Artikel dazu in der „Quartierszeitung der Friedrich-Ebert-Straße“

Mehr zu diesem Nachmittag erfährt man hier oder unter dem Seitenlink „Unsere Insel entsteht“

Bau- und ImmobilienMesse Nordhessen

Am 03. und 04. Februar findet dieses Jahr die Bau- und ImmobilienMesse Nordhessen im Kongress Palais Kassel statt.
Das Stadtplanungsamt der Stadt Kassel vertritt bei der Messe das Thema Baukultur und hat das Martini – Quartier als beispielhaftes und unterstützungswertes Projekt ausgewählt.

Wir freuen uns sehr, mit unserem genossenschaftlichen Wohnprojekt vertreten zu sein. Sie finden uns im ersten Stock, Stand 243.
Mitglieder des Projektes werden an beiden Tagen in der Zeit von
10.00 – 17.00 Uhr an unserem Stand zu finden sein und werden gerne Ihre Fragen zu unserem Wohnprojekt beantworten. Unsere Projektbegleiterin von Sun Pi eG, Frau Conti, wird zu Beginn und Ende der Messe ebenfalls anwesend sein.

Mitglieder unseres Wohnprojektes an unserem Stand in der Markthalle Kassel

 

MartiniQ – Unsere Insel entsteht (2)

Anfang Dezember stellten unsere Architekten „foundation 5+ architekten BDA“ uns das Farb- und Materialkonzept für die Fassade vor: Edelkratzputz, Betonfensterbänke, lasiertes Holz und Kupfergeländer. Die Vorschläge kamen bei den meisten von uns gut an. Schick soll das Haus werden; mit Farben, die aus den Materialien selbst kommen und daher viel haltbarer und lebendiger sind.

Nachdem wir die Informationen erst einmal haben sacken lassen, wurde bei unserer letzten Sitzung darüber abgestimmt. Die Zeit drängt auch so langsam. Die Planungsphase muss abgeschlossen werden, damit es weiter gehen kann. Unser Architekt informierte uns heute darüber, das wir bereits ein paar Wochen in Verzug sind.

Im Januar werden bei unserem nächsten Arbeitswochenende also wieder viele Abstimmungen vorgenommen werden.

Bis dahin können über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel alle ein bisschen verschnaufen.

Mit viel Energie und Motivation starten wir dann in das neue Jahr!

Wir danken allen Beteiligten für ihr bisheriges Engagement und wünschen ihnen eine friedliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das Jahr 2018!

 

Gedanken zum Schenken

Wenn es um Schenken geht, sehen wir das für unser späteres Zusammenwohnen als etwas an, das wir uns gegenseitig geben wollen. Deshalb verzichten wir auf Eigentum und mieten unsere Wohnungen von unserer eigenen Genossenschaft, über die wir bestimmen können.

Wir haben uns entschieden ein gemeinsames Haus zu bauen und dort miteinander zu wohnen. Jeder in seiner/ihrer privaten Wohnung mit Schloss und Klingelanlage, aber nur eine Aufzugfahrt entfernt von den Nachbarn und den Gemeinschaftsaktivitäten, die jetzt bereits beginnen.

Da wir ca. 45-50 Menschen sein werden, finden sich genügend Schnittmengen etwas miteinander zu tun oder auch gerne zu lassen. Uns trägt keine Ideologie, sondern das alte Gefühl, dass man in Gemeinschaft besser durch den Winter kommt und schlichtweg mehr Spaß hat.

Daran werden wir am nächsten Gemeinschaftswochenende 13./14. Januar arbeiten und, auch wegen der kalten Füße im Winter, an der Frage, wie wir heizen und Strom erzeugen und unser Dach für die Sonne nutzen. Ernsthaft am Projekt Interessierte können teilnehmen.

Wir machen Schlagzeilen

In der   Ausgabe der HNA vom 7. Dezember 2017  gab es einen ausführlichen Artikel über unser genossenschaftliches Wohnprojekt:

Hier kann man sich den Artikel ebenfalls als PDF-Datei anschauen:
HNA – Bericht vom 07.12.17

Bitte beachten Sie: Im HNA Artikel wurden die Rollen unserer Fachleute unklar ausgedrückt. Unsere Architekten sind  foundation 5+ architekten BDA  aus Kassel. Von Ihnen sind alle Pläne, die in dieser Website zu sehen sind und mit ihnen werden wir das Haus bauen.

Frau Conti von Sun Pi eG ist zwar auch Architektin, hat sich aber auf die Projektentwicklung, -begleitung von genossenschaftlichen Wohnprojekten spezialisiert. Sie hat das Projekt initiiert und mit uns aufgebaut und kümmert sich um das Gesamtprojekt mit seinen zahlreichen Akteuren und ToDos bis zum Einzug.

           [Im Bild: Sabine Conti, Sun Pi eG, bei der Moderation
un
seres Gemeinschaftswochenendes]

 


Baugrundstück gekauft

Am Mittwoch war es soweit:

Beim Notar wurden am Nachmittag alle nötigen Unterschriften geleistet und, verbunden mit einer gewissen Aufregung, nahm unser Vorstand die Urkunden in Empfang!

Dieser Moment war für alle Genossenschaftsmitglieder ein ganz besonderer, denn nun wird es ernst:
Wir haben das Grundstück gekauft und wir bauen darauf „unser Haus“!

Beim Italiener wurde abends darauf dann auch angestoßen. Ein erster großer Schritt in unsere gemeinsame „Wohnzukunft“ ist getan. Was für eine Freude!